Donnerstag , 19 Oktober 2017

Review Sony Ericsson S500i

s500i3.jpgWir haben vor kurzem das neue Sony Ericsson-Handy S500i vorgestellt. Sony Ericsson hat uns das mysteriöse Handy zum ausführlichen Testen zur Verfügung gestellt. Welche Erfahrungen unsere Testperson mit dem Chamäleon-Handy gemacht hat könnt ihr hier in diesem Review lesen. Sorgfältig wurde das S500i im Alltagsgebrauch getestet und unter die Lupe genommen. Neben vielen positiven Punkten gibt es leider auch einige negative. Aber lest selber.

 In der kleinen schwarzen Box mit der Aufschrift „Sony Ericsson S500i“ finden sich neben dem Handy ein Akkuladegerät, Kopfhörer, ein USB-Kabel, sowie eine CD mit Sony Ericsson Pc Suite und Bedienungsanleitungen in 4 Sprachen.

Das Sony Ericsson S500i punktet mit ansprechendem Design aus schwarz und grün. Durch den abgerundeten Rand, lässt sich das Handy einfach aufschieben, wobei gleichzeitig zum Tastenfeld die 2 MP- Kamera auf der Rückseite zum Vorschein kommt. Das „inspiriert von der Natur“- Handy wird durch das grüne Tastenfeld sowie den grün-blauen Lichteffekten seinem Ruf gerecht. Die Natur spiegelt sich auch im Hintergrundbild wieder, einer Blume auf einer Wiese, die sich (originellerweise) im Laufe des Tages (und Monats) verändert.

Das Handy lässt sich hinten einfach öffnen, um den Akku zu entnehmen, damit man die SIM-Karte einführen kann. Doch das Einsetzen der Karte könnte so manchem Mann Schwierigkeiten bereiten, weil dazu längere Fingernägel einen grossen Vorteil darstellen, wenn nicht sogar fast ein Muss sind.

Das Menü, welches sich je nach Tageszeit ebenfalls verändert, offeriert 12 Kategorien. Durch Registerkarten in den einzelnen Kategorien wird die Übersicht erleichtert. Kontakte lassen sich dadurch ebenfalls einfacher und übersichtlicher verwalten.

Wer das Handy auch als Wecker benutzt, wird mit dem s500i zufrieden sein. Die standardmässig vorhandenen Töne bieten ein durch immer lauter werdendes Klingen eine sanfte Aufweckmethode. (Ich empfehle besonders den Ton „Nature“). Natürlich lässt sich auch einfach und bequem der Lieblingssong einstellen. Wer sich doch noch einmal im Bett umdrehen will, kann auf die Schlummertaste drücken und der Wecker belästigt einen erst nach 9 Minuten wieder. Es lassen sich bis zu 5 Alarme einstellen.

Es sind zwei Spiele installiert: Brain Juice und „Lumines Block Challenge“. Brain Juice ist ein sehr unterhaltsames Spielprogramm, das mehrere Geschicklichkeits- und Denkspiele beinhaltet. Wer als seine Fähigkeiten im Kopfrechnen wieder einmal auffrischen will, dem ist das „Mathematik“-Spiel zu empfehlen. Am Anfang sind nur 3 von 12 Spielen „entsperrt“. Die anderen muss man mit „Täglichen Gehirnwatts“, also täglichem Spielen, freispielen.
Das andere Spiel, „Lumines Block Challenge“, ist eine Art Tetrisverschnitt und konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

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Eine sicher häufig verwendete Funktion ist das SMS-Schreiben. Standardmässig landet man zuerst in einem Schreibmodus, wo das T9 eingeschaltet ist, womit ich schon befürchtete, man müsse immer zu der „Direkteingabe“ wechseln. Doch wenn man unter „Info“ nachsieht, findet man schnell heraus, dass man nur die *-Taste drücken muss, um das T9 auszuschalten. Mit dem Tastenfeld ist es angenehm zu schreiben. Ein negativer Punkt ist jedoch, dass sich die „C“ Taste nicht beim ausziehbaren Tastenfeld befindet, sondern weiter oben, wodurch der Schreibfluss oft unterbrochen wird. Beim Sms schreiben werden nur die letzten 20 verbleibenden Zeichen angegeben.

Die mitgelieferte „Sony Ericsson PC Suite“-CD ist notwendig um Musik auf das Telefon oder umgekehrt Bilder auf den PC zu übertragen. Verwirrenderweise muss man, um zum „Datei-Manager“ zu gelangen, den Telefonmodus und nicht den Datenübertragungsmodus einstellen. Ist man aber erst mal im richtigen Modus, ist die Dateiübertragung zwischen Handy und Pc kein Problem (ganz ohne Download von Sonydisc2phone oder den Adobe Photoshop).

Das Sony Ericsson S500i lässt sich auch als Mp3-Player nutzen. Die Lieder kann man ohne oder mit Kopfhörer abspielen. Doch mit den Kopfhörern kann man seine Lieblingssongs in guter Qualität geniessen. Wer das Handy aber als Mp3-Player nutzen will, der muss sich unbedingt eine Speicherkarte zulegen, da auf dem S500i der Speicherplatz sehr beschränkt ist! Die Lieder, die man mit Hilfe des USB-Kabels vom PC auf das Handy übertragen kann, lassen sich beim „Music Player“ unter Tracks und Interpreten einfach wiederfinden. Ausserdem lassen sich ganz einfach Abspiellisten erstellen.

Kopfhörer, Ladegerät wie auch das USB-Kabel haben den gleichen Stecker um es beim Handy einzustecken. Leider ist dieser Stecker recht mühsam, da man ihn nur mit viel Fingerspitzengefühl wieder rausbekommt (oder mit Gewalt).

Das Adressbuch ist sehr einfach zu bedienen. Neben Mobil-, Privat- und Geschäftsnummer, lassen sich auch Emailadresse, Bild, Adresse und Geburtstag problemlos speichern und einfach finden. Ausserdem kann man den Kontakten einen eigenen Rufton zuordnen. Hat man bei einem Kontakt mehrere Nummern gespeichert, so kann man mit rechten Pfeiltaste zu einer anderen Nummer wechseln.

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Unter „Organizer“ findet man neben einem Kalender auch Notizen, Timer, Stoppuhr und Taschenrechner. Bei den eingegebenen Terminen wird man eine Viertelstunde vorher mittels Alarm daran erinnert. Natürlich kann man auch einstellen, dass man eine Stunde oder 5 Minuten vorher daran erinnert wird.

Eine ebenfalls zu erwähnende Funktion ist die 2 MP- Kamera. Bei Tag macht die Kamera Fotos von recht guter Qualität, Fotos bei Nacht lassen aber trotz Nachtmodus an Qualität zu wünschen übrig. Die Kamera bietet aber noch ein paar interessante und unterhaltsame Extras wie zum Beispiel Effekte wie „Negativ“, „Schwarzweiss“ oder „Sapia“. Oder verschiedene Aufnahmemodi mit „Panorama“, „Rahmen“ oder „Bildfolge“, in dessen Modus gleich 4 Fotos kurz nacheinander gemacht werden. Das hat den Vorteil, dass sicher eines dabei ist, wo die Augen nicht zu sind. Auch ein Selbstauslöser ist im S500i integriert. Die Panoramafotos kommen, bei einem ziemlich präzisen Fotografen, sehr gut.

Schade, dass bei einem so schön designten Handy, die Akkulaufzeit so schlecht ist. Wenn man das Handy sehr fleissig braucht, viel Telefoniert und einige Spiele spielt, muss das Handy jeden Abend wieder an den Aufladestecker. Bei rarem Gebrauch hält das Handy knapp 2 Tage. Die Akkuladezeit beträgt ca. 2.5 Stunden.

Ein anderer, negativer Punkt ist, dass bei meinem Testhandy die Tasten gespalten waren. Anfangs waren neun von den zwölf Tasten gespalten und nachdem ich das Handy eine Woche benutzt hatte, waren es auch die letzten drei.

Wer stolzer Besitzer eines Sony Ericsson S500i ist, der wird bei manchen Kollegen Neid erkennen können, denn das Handy wirkt durch sein modernes Design für Männer und Frauen ansprechend. Doch wer Besitzer ist, wird nach kurzer Zeit auch bei diesem Blickfang-Handy einige Mängel erkennen können. Trotzdem hat mich die Sony Ericsson Neuheit überzeugt: Nicht nur durch das Design, sondern auch durch coole Effekte, einfache Handhabung und interessante Unterhaltung. Und durch die Schmetterlinge, die auf dem Bildschirm herumflattern :)

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