Der im Netz aufgetauchte fast vollständige Windows-Quellcode könnte für die Zukunft schlimme Folgen haben. Der Code erlaubt Hackern einen massiven und tiefen Einblick, der eine neue Generation von Stealth-Viren hervorrufen könnte - für Antivirenprogramme und Firewalls unauffindbar!
Ein russischer Sicherheitsexperte äusserte sich sehr kritisch zum Verlust des Windows-Quellcodes. Auf diversen Hackersites sei bereits vor der offiziellen Mitteilung durch Microsoft der Code aufgetaucht. Wie der Code ins Netz gelangt ist, weiss man weiterhin nicht genau. Vermutlich ist aber durch eine Unsicherheit, Vorsatz oder die Entsorgung alter Festplatten bei der Partnerfirma Mainsoft von MS das Leck entstanden.
Der Quellcode von Windows 2000 und NT 4.0 erlaubt guten Hackern einen sehr tiefen Einblick in die Struktur von Windows. Dadurch ist es möglich, Viren und Attacken zu programmieren, die sich ins System einschleichen und einbauen, ohne das Firewalls oder konventionelle Antivirenprogramme diese Schädlinge überhaupt entdecken.
Die sogenannten Stealth-Viren geben sich als Teil des Systems aus und sind vor allem bei den gefährdeten Programmteilen WINSOCK, Explorer und Outlook zu finden.
