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Microsoft hat die zweite Betaversion seiner Spielentwicklungssoftware XNA Game Studio Express zum Download bereit gestellt http://msdn.com/xna. Gegenüber der ersten Version vom August bietet die aktuelle Ausgabe nun volle Funktionalität unter Windows und unterstützt wichtige Third-Party-Tools. Die Entwicklungsumgebung basiert auf Visual Studio Express und stellt deshalb für erfahrene Programmierer keine Herausforderung dar. "Die Software richtet sich an Hobbyentwickler, Studenten und unabhängige Game-Designer".

Mit der aktuellen Betaversion will der Softwareriese seine Anhängerschaft unter Nachwuchsentwicklern im Studium sowie Hobbydesignern weiter ausbauen. Die Liste der führenden Hochschulen, die die Arbeit mit XNA Game Studio Express in ihre Lehrpläne aufgenommen haben, sei weltweit mittlerweile auf mehr als 30 angewachsen. "Die erste Betaversion ist mittlerweile über 150.000 Mal herunter geladen worden. Zudem wurden mehr als 30 neue XNA-Communities gegründet", so Kritsch. User können mittlerweile auf 100 von Nutzern erstellte Tutorials zugreifen. Insgesamt wurden seit August über 60 unabhängige Projekte gestartet und sind zum Teil bereits abgeschlossen.

Die entstandenen Kreationen, die zunächst unter Windows laufen, sollen mit der Finalversion, die im Dezember erscheinen wird, auf die Xbox360 migriert werden können. Um die selbst entwickelten Meisterwerke auf der Xbox360 zu testen, müssen die Programmierer jedoch dem "Creators Club" beitreten - Kostenpunkt: 99 Dollar im Jahr. Mittelfristig soll eine Plattform geschaffen werden, über die die entwickelten Spiele auch vertrieben werden können, so Kritsch.

Zeitgleich mit dem Release der Beta 2 von XNA Game Studio Express erscheint eine endgültige Beta von GarageGames Torque X http://www.garagegames.com/products/torque/x - eine Toolsammlung, die speziell für XNA Game Studio Express konzipiert wurde und den Torque Game Builder, die Torque Game Engine und die Torque Shader Engine als kombinierte Lösung für die XNA-Plattform bereitstellt. Damit steht nun auch Nutzern ohne Programmierkenntnisse eine große Bandbreite von Tools zur Verfügung, um mit Hilfe von Drag-and-Drop-Benutzeroberflächen eigene Spiele zu realisieren. (2006/pte)

Artikeldatum Montag, den 6. November 2006 um 11:21 Uhr | Hits 5474 Channel Nicht alltäglich, futurebytes.ch

 

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