Montag , 23 Oktober 2017

Siemens Penphone

Auf der CeBit verblüffte Siemens mit dem Penphone. Der überdimensionale Stift ist tatsächlich ein Handy, und was für eines: Per Handschrifterkennung schreibt man SMS oder fügt Nummern ins Telefonbuch ein. 

Auf jeder glatten Oberfläche ist es möglich, mit dem Penphone zu “schreiben”. Ein Schrifterkennungsprogramm wandelt dabei die Bewegungen in Buchstaben um. Vermutlich ist es gar nicht einfach, zu schreiben ohne ein sichtbares Resultat auf der Fläche – es bleibt zu hoffen, dass die Schrifterkennung tolerant ist.
Möglich wird die Erkennung durch eine winzige Infrarotkamera, die mit mehreren hundert Bildern pro Sekunde aufnimmt und das Resultat der Bewegung umwandelt in Worte und Zahlen auf dem Display. Die Kamera erlaubt es auch, das Handy per Bewegung zu steuern. Ein SMS schickt man dann also folgendermassen: Normales Schreiben der Mitteilung wie auf Papier, neigen des Penphones in eine bestimmte Richtung, et voilà.

Das PenPhone besitzt ein Display, einen Lautsprecher zur Sprachausgabe und eine Bluetooth-Schnittstelle für den drahtlosen Kontakt zu kompatiblen Geräten. Ganz so klein wie ein normaler Stift ist das Gerät noch nicht – 2 cm Durchmesser und 14 cm Länge.
Der Grund für die eigenartige Entwicklung von Siemens ist derselbe wie für die Erfindung von Laser- oder Gummitastaturen. Das SMS-Schreiben ist für Ungeübte oder ältere Leute äusserst mühsam, weshalb man nach Alternativen forscht. Ob das Penphone in Serie geht, ist auch bei Siemens noch ungewiss.

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