Samstag , 21 Oktober 2017

Robomop

28 cm im Durchmesser und die Optik einer fliegenden Untertasse. An der Unterseite wird ein ringförmiges Vliestuch befestigt, in der Mitte läuft eine Kugel, die den Robomop antreibt. 

Kugel einschalten, in die Mitte des Geräts legen, und der Mop wischt los. Allerdings nur trockene Böden. Fährt das Teil gegen die Wand, dreht sich die Kugel in eine andere Richtung, und der Robomop putzt weiter.

Im Test verschwindet er nach wenigen Sekunden unter meinem Wohnzimmerschrank. Man hört, wie er sich quält. Vor zurück vor zurück. In diese Untiefen hat sich noch nie ein herkömmlicher Mop vor ihm getraut, ich werde den Kleinen wohl nie wieder sehen. Aber nach handgestoppten 24 Sekunden taucht er wieder auf. Beladen mit Wollmäusen, die schon seit mehreren Generationen unter meinem Schrank gelebt haben müssen. Und auch noch weitere Generationen da gelebt hätten.

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