Dienstag , 24 Oktober 2017

Review: Need for Speed Underground 2

Need for Speed Underground 2 versprach schon aufgrund seines Vorgängers zum Klassiker zu werden, bevor das Game überhaupt veröffentlicht wurde. Nun ist es so weit: Die Raser wetzen ihre Bleifüsse, die Autowerkstätten legen schon mal das NOS bereit! 

Und ewig lockt die Strasse: Wer Spass an illegalen Rennen in engen Strassenschluchten der virtuellen Stadt Bayview hat, darf nun einmal mehr so richtig durchstarten. Bevor man jedoch sein Auto zu einer stylischen Rakete aufmotzen kann, muss man zuerst mal überhaupt ein Gefährt besitzen – danach gilt es, durch unzählige Rennen Geld zu verdienen, um es gleich wieder in der Werkstatt zu verprassen.

3, 2, 1, GO!

Man startet deshalb mit einem stinknormalen Auto, einem Opel Corsa oder Peugeot 106 etwa. Anders als im ersten Teil von NFSU ist es nicht nötig, sich durch Menüs zu klicken, um eine Rennaufforderung anzunehmen. Die Stadt ist frei befahrbar und auf der Karte werden die Rennspots jeweils angezeigt. Auch für das Tunen muss man nicht ins Menü – die Shops sind über die ganze Stadt verteilt worden und warten auf ungetunte Autos mit ambitionierten Fahrern. Preisgelder locken natürlich für jedes gewonnene Rennen, daneben gibt es viel Respekt der Gangs und Mitstreiter zu gewinnen.

Etwas schade ist die Tatsache, dass NFSU 2 immer noch relativ linear aufgebaut ist, trotz der “frei” wählbaren Aufgaben. Man muss immer noch die vorgegebenen Rennen erfolgreich beenden, um weitere Bereiche freizuschalten. Anders rum wäre cooler gewesen: Alle Herausforderungen sind frei, die Selektion erfolgt über den Schwierigkeitsgrad.

Pimp my Ride

Wie immer macht das Tunen des eigenen Autos enormen Spass. In den Shops können die Karren tiefergelegt, stylisch bemalt und beklebt und natürlich mit allerlei Luxus ausgesattet werden. Auch Stereoanlagen lassen sich einbauen, um während der Fahrt angenehm mit roughem Sound berieselt zu werden. Stylische Autos sammeln automatisch Punkte und ergattern die besseren Sponsorenverträge. Diese wiederum verhelfen zu Spezialrennen und einem stetigen Anwachs an Fahrzeugen in der eigenen Garage: Noch ein Hummer gefällig? Oder ein Ford Mustang?
Die Rennmodi wurden ebenfalls verändert. Neu gibt es den Outrun (abhängen des Verfolgers), Street X (rempeln ahoi) oder die Underground Racing League für Spezialstrecken. Wie immer gibt es auf allen Strecken Gegenverkehr, wenn auch deutlich weniger als im ersten Teil. Zudem hat EA die Rennstrecken in verschiedenen Stadtteilen angesiedelt, die ganz eigene Charakteristika haben und deutlich voneinander unterscheidbar sind. Wiederum wurde ein Schadensmodell komplett weggelassen, zudem hat auch der integrierte Regen (fast) keinen Einfluss aufs Fahrverhalten.

Zeig mir deine Karre, Alter

Die Karossen sehen toll aus, wenn auch grafisch keine so grossen Unterschiede zu NSFU 1 zu sehen sind. Schade sind gewisse Ruckler und grafische Ungereimtheiten auf der PS2 und dem Gamecube – PC und Xbox kommen hier deutlich besser weg. Zudem darf auf allen System (ausser GBA) nun auch via LAN und Internet gerast werden.
EA hat für ihre sonstige Update-Politik erstaunlich viel Neues integriert. Zwar gibt es immer noch Kritikpunkte, dennoch hat man die schlimmsten Patzer ausgemerzt und coole Features neu eingebaut. Wer also auf derbe Rasereien mit getunten Autos durch Industrieviertel, Innenstädte und Wolkenkratzergegenden schätzt, ist hier auf jeden Fall sehr gut aufgehoben. Ein tolles Spiel!

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