Donnerstag , 19 Oktober 2017

OLED-Bildschirmbrille

OLED-Technik (organic light emitting device) heisst die Technik, welche mittels organischem Display ein 800×600 Fenster auf eine Brille zaubern soll. Auf der CES wurde eine Version mit zwei und eine mit nur einem grossen Display gezeigt. 

Das Headset wird wie ein Monitor am herkömmlichen VGA-Ausgang eines PCs angeschlossen wird. Dabei lässt sich ein virtueller Schirm in den Desktop einblenden, also eine Bild-im-Bild-Funktion (PIP) simulieren. Notebook-Anwender können mit dem Headset auf Reisen arbeiten, ohne dass der Sitznachbar Einblick in das projizierte Bild bekommt. Die Mikrodisplays lassen sich zudem im Stereomodus betreiben, wenn eine spezielle Software die Stereobilder entsprechend nacheinander anliefert. Zielgruppe des OLED-HMDs sind mithin Computerspiele-Anwender, aber auch DVD-Komsumenten können in den Genuss der Displaybrillen kommen, wenn sie den PC als Signalgeber nutzen.

Der Vorteil der OLED-Displays liegt im sparsamen Stromverbrauch. Herkömmliche LCDs verbrauchen viel mehr Energie als etwa das eMargin-Display. Die Leistung aus dem USB-Port genügt vollauf. Organische Displays sind zudem Selbstleuchter, benötigen also keine zusätzliche Hintergrund- oder Seitenbeleuchtung wie Flüssigkristalldisplays.
Sie zeigen satte Farben und besitzen eine enorme Schaltgeschwindigkeit, was sie für Spiele, TV- und Videoanwendungen prädestiniert. Die Frage nach der Lebensdauer steht aber weiter im Raum: Die Leuchtkraft für die einzelnen Farben lässt unterschiedlich schnell – häufig zu schnell – nach, was Probleme bei der Farbkonstanz aufwirft. Zudem müssen OLEDs hermetisch gegen ihre Umwelt abgeschirmt werden, da sie mit Sauerstoff und Wasser reagieren und dabei ihre Leuchtfähigkeit einbüßen.

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