« "I see what I see not" by Tim Roth
Der Künstler wandelte die Fassade eines Gebäudes in München um, so dass sie von weitem das verpixelte Bild eines ungeheuer weit entfernten Himmelskörpers zeigen soll. Damit versucht er, eine Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft zu schaffen.
Die Fassade besteht aus knappen 10 x 10 beleuchteten Feldern in allen Farben. Die einzelnen Pannels lassen sich direkt ansteuern, so dass man aus den 10×10 Feldern ein kleines Bild machen kann. Es ist aber natürlich nur von weitem erkennbar und auch dann eine “Minimalgrafik”. Sie sehen aber dem sehr ähnlich, was wir auch mit den besten Teleskopen nur sehr verpixelt erhalten - Bilder von Supernovas, kosmische Fata Morganas oder Neutronensterne.
Der Künstler hat für sein Werk übrigens einen Internationalen Media Award 2004 erhalten, der mit 8000 Euro dotiert ist.
Mehr auf: http://www.photograms.net/kunstfassade2003/tor/
Artikeldatum
Dienstag, den 18. Januar 2005 um 09:52 Uhr | Hits 1804 Channel Nicht alltäglich, futurebytes.ch
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