Dienstag , 17 Oktober 2017

Flipstart PC

FlipStart ist lediglich 14,8 x 10,1 x 2,6 cm groß und wiegt nur 450 g und soll einen vollwertigen PC darstellen. 

Dazu verfügt das Gerät über ein 5,6-Zoll-LCD, das nun eine Farbauflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten (212 dpi) anstatt den erst angegebenen 800 x 480 Bildpunkten bietet. Für die Grafikdarstellung sorgt ein nicht näher beschriebener 3D-Grafikchip mit 8-MByte-Video-RAM. Neu hinzugekommen ist eine ins Gehäuse integrierte 1.3-Megapixel-Digicam.

Der im FlipStart-PC steckende 1-GHz-Prozessor vom Typ TM5800 stammt von Transmeta, die Info dazu findet sich allerdings nur in einer Flash-Animation auf der offiziellen Website, während im restlichen Teil besagter Website lediglich von einer 1-GHz-CPU die Rede ist. Das BIOS soll alle PC-Stromsparmodi unterstützen, im Low-Power-Modus sollen bei voll aufgeladenem Akku 24 Stunden Dauernutzung möglich sein. Im Stand-by-Betrieb reicht es noch für zwei Tage.

FlipStart-PC

Während sich an der bereits genannten Hauptspeicherausstattung von 256 MByte nichts geändert hat, soll die 1,8-Zoll-Festplatte des Geräts nicht 20 GByte, sondern 30 GByte fassen. Bei den Schnittstellen wird den neuen Spezifikationen zufolge nicht nur 11-Mbps-, sondern auch 54-Mbps-WLAN (IEEE 802.11b/g) unterstützt. Nachgerüstet werden können Bluetooth, GPRS- oder CDMA-Modems. Der Rest der Daten blieb weitgehend gleich: USB 2.0, AC97-Sound und Mikrofon/Lautsprecher finden sich am Gerät. Lediglich der VGA-Ausgang rutschte auf den optionalen Port-Replikator, mit dem sich FlipStart auch als Desktop-Ersatz nutzen lässt. Ebenfalls optional gibt es eine externe Mini-Docking-Station mit integriertem CD-RW/DVD-ROM-Kombi-Laufwerk.

Dank des auf dem FlipStart laufenden Windows XP Home bzw. Professional sollen alle gewohnten Windows-Anwendungen laufen. Zusätzlich wird PIM-Software für den Handheld-Modus des Systems beiliegen, Gleiches gilt für ein auf geringen Stromverbrauch und geringe Übertragungsraten optimiertes Outlook-2003-Plug-in, welches beim mobilen Mail-Schreiben helfen soll. Im Handheld-Modus ist laut Beschreibung mittels des optionalen Zusatzmoduls “LID” (inkl. Bluetooth und Mobilfunk-Fähigkeit) mit eigenem monochromen LCD und Wiedergabeknöpfen der sofortige Zugriff auf Outlook, Kalender und MP3-Dateien möglich. Die Bedienung des Geräts erfolgt per Tastatur mit vollem PC-Tastaturlayout, welches per Daumen einfach bedient werden können soll.

Preis und Verfügbarkeit sollen später bekannt gegeben werden. Ursprünglich sollten erste Geräte ab Ende 2003 in begrenzten Stückzahlen als so genannte “Limited Edition Mini-PC” für 1.999,- US-Dollar verfügbar sein. Gegenüber der US-Presse hieß es im Januar 2003, dass die Geräte voraussichtlich zwischen 1.500,- und 1.600,- US-Dollar kosten werden.

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