Freitag , 20 Oktober 2017

anthrazit goes mobile

anthrazit entwickelt auf der Basis eines Landrover Defender gemeinsam mit Partnerfirmen den "Mobile Broadband Car", ein Auto, das mit einem Computer und verschiedenen Drahtlostechniken ausgestattet ist. anthrazit arbeitet dabei mit Standardkomponenten und verzichtet auf proprietäre Technik. 

Ziel des Vorhabens: Im Herbst 2004 soll das Auto durch die Schweiz rollen und mobil breitbandig auf das Internet zugreifen können.

anthrazit baut Breitbandinternet in ein Auto: An Bord des umgebauten Landrover Defender werden die Benutzer überall über das jeweils beste Netzwerk die schnellstmögliche Verbindung mit dem Internet aufbauen können. “Das Auto wird nicht bloss Internetzugang haben, es wird die mobile Ergänzung zum digitalen Heim sein”, erklärt Christian Schwengeler, Initiant des Projektes und Verleger von anthrazit. “Wir arbeiten dabei nicht mit proprietären Spezialgeräten, sondern mit Standardkomponenten, die frei verfügbar sind.”

Gemeinsam mit Partnerfirmen erkundet anthrazit dabei die Probleme, die sich beim Einbau von Computerhardware in ein Auto stellen, probiert verschiedene Benutzeroberflächen aus und sammelt Erfahrungen im Umgang Funknetzen. Für die Kommunikation nach Aussen kommen UMTS, GSM-GPRS und WLAN zum Einsatz, für die Kommunikation innerhalb des Autos die Datenfunktechnik Bluetooth.

Mobiler Zugriff auf das digitale Heim

“Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnerfirmen Lösungen für den mobilen Einsatz von Computern im Auto erarbeiten”, erklärt Schwengeler. “Wir arbeiten dabei bewusst mit Komponenten und Programmen, die für jedermann zugänglich sind und verzichten auf den Einsatz von proprietären Systemen.” Nur der Einsatz von Standardtechnologien werde dem mobilen Interneteinsatz im Auto zum Durchbruch verhelfen.

Ziel ist es, im Herbst den Stapellauf eines voll funktionstüchtigen Internetautos feiern zu können. “Wir wollen nicht nur ein paar E-Mails abrufen oder die Verkehrsinformationen beziehen können, sondern transparent auf Büroapplikationen und das digitale Heim zugreifen. Das Auto wird so zu einer fahrbaren Zentrale des digitalen Lebens. Es wird möglich sein, jederzeit anzuhalten und wie im Büro oder zu Hause zu arbeiten “, erklärt Schwengeler. Dies deshalb, weil das Auto nicht nur über Internetzugriff verfügt, sondern dank eines Servers an Bord immer auch über alle gespeicherten Daten. Der mobile Datenspeicher wird entweder über die drahtlose Internetverbindung oder zu Hause in der “Datentankstelle” mit dem digitalen Heim abgeglichen.

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