Donnerstag , 17 April 2014

Hippus – Die Computer-Maus wird zum Pferd

foto_hippus_sfeer.jpgDie langjährige Arbeit mit der Computer-Maus kann Schmerzen in Händen, Armen und im Nacken- und Schulterbereich verursachen. Wissenschaftler an den medizinischen Universitäten von Rotterdam und Maastricht haben deshalb eine neue Maus mit dem Namen «Hippus» entwickelt – zu deutsch «Pferd». Doch was kann das Pferd, was die Maus nicht kann? Ist modernes Arbeiten gesund? Stundenlang sitzt man am PC, bedient gestresst Maus und Tastatur, bleibt starr in der gleichen Körperhaltung.Das Ergebnis sind anhaltende Schmerzen im Arm- und Nackenbereich. Diese Beschwerden sind nachweislich die Ursache für viele Arbeitsausfälle und haben einen Namen: RSI-Syndrom, auch bekannt als Computer- oder Mausarm.
Der Übeltäter ist oft die kleine Computermaus. Denn um sie zu steuern, sind millionenfache kleinste Bewegungen notwendig.

*Wie auf einem Sattel*
Mit dem Ziel, eine möglichst gesunde Computermaus zu entwickeln, haben Wissenschaftler der medizinischen Universitäten von Rotterdam und Maastricht während vier Jahren Muskelspannungen von Mausbenutzern in Händen und Armen gemessen und das Steuerungsverhalten analysiert. Sie haben festgestellt: Die Testpersonen bauen unnötig starke Muskelspannung auf, auch wenn sie die Maus nicht bewegen. Der Leiter des Projekts, Prof. Dr. Snijders, erklärt: «Wir wussten sofort, dass dies ein wichtiger Teil der RSI-Problematik ist. Denn die Spannung in den Fingern beeinflusst unmittelbar auch die Muskelgruppen im Schulter- und Nackenbereich.» Es galt also eine Lösung zu finden, bei der man mit möglichst wenig Muskelspannung in der Hand arbeitet und mit der ein «Festkrallen» der Maus unmöglich wird. Snijders erklärt das Konzept der Hippus-Maus so: «Wir legen die ganze Hand – also auch den Handballen – auf die Maus wie auf einen Sattel.» Ein weiterer Vorteil liegt, laut Snijders, in der Steuerung. Sie erfolgt kombiniert mit dem Unterarm und – um kleine Bewegungen auszuführen – mit dem Handgelenk. Das bringt eine zusätzliche Entlastung der betroffenen Muskeln.

foto_hippus_sfeer.jpg

*Nur im Fachgeschäft zu kaufen*
Im September haben die Ingenieure von Hippus ihre Studie in der Schweiz vorgestellt. Me-First.ch, das Fachgeschäft für Computer-Ergonomie, übernimmt den Vertrieb für die Schweiz. Erhältlich sind drei Standard-Grössen für 230 Franken sowie speziell angefertigte Grössen und linkshändige Ausführungen für 430 Franken. Die Hippus läuft auf Mac und Windows, benötigt keine Treiber und ist nach dem Anschliessen per USB-Kabel sofort einsatzbereit. Sie hat zwei ergonomisch angeordnete Tasten und ein Scrollrad.

Weitere deutschsprachige Informationen zur Hippus-Maus erhalten Sie auf www.hippus.nl  oder auf www.me-first.ch .
Wer die Hippus-Maus ausprobieren möchte, kann das im Fachgeschäft von Me-First.ch an der Hohlstrasse 221 in Zürich.

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