Dienstag , 24 Oktober 2017

Windows Defender kommt…

Der neue Name von Microsoft Windows AntiSpyware lautet ab sofort Windows Defender. Die Redmonder haben die zweite Beta des Sicherheitsprogramms veröffentlicht. Das Programm macht Schädlingen wie Spyware, Adware, Browser-Hijackern und anderen Spionen den Garaus. Windows Defender wartet mit zahlreichen Neuerungen auf: So hat Microsoft der Anwendung eine übersichtlichere und überarbeitete Benutzeroberfläche spendiert. Häufig verwendete Funktionen sind jetzt viel einfacher erreichbar.

Viel geändert hat sich allerdings nicht, es gibt eine neue einfachere Installationsprozedur und die gesamte Scanning-Engine soll erneuert worden sein. Das heisst, das Tool soll eine bessere Erkennungsrate haben und nebenbei auch noch schneller als das alte sein.

Ausserdem unterstützt das Tool erstmals auch die 64-bittige Windows Versionen.

Einen ganz neuen Ansatz könnten die so genannten Voting network statistics verkörpern: Das traditionell sehr umfangreiche Anwendernetzwerk des von Microsoft aufgekauften, für Windows Defender verantwortlichen Softwareentwicklers Giant soll offenbar auch als Abstimmungsplattform ins Spiel kommen, auf der sich Anwender über den Stellenwert von Spyware-Befunden und die Legitimität zum Löschen empfohlener Programme äußern können. Mit diesem Kniff könnte sich Microsoft vor den Klagedrohungen kritisierter Spyware-Verbreiter schützen, die in der Vergangenheit oft genug per Rechtsanwalt Warnungen vor ihren Produkten verzögert oder ganz torpediert haben. Unabhängig von strittigen Entscheidungen, ob ein gefundener Schädling nun als Spyware bezeichnet werden darf oder nicht, spricht die Antispyware nämlich salomonisch nur von "möglicherweise unerwünschter Software" – Phase 1 der Argumentation, man weise die Programmbenutzer nur auf Software hin, die in der Szene unbeliebt sei. Und Microsoft gibt seinen Anwendern Alternativen an die Hand, sich unabhängig von den Empfehlungen ihres Softwareentwicklers mit eigenen Bewertungsratschlägen zu versorgen. Die Empfehlungen der Antispyware sind nämlich zwar sehr gut dokumentiert und objektivierbar, aber durchaus nicht unstrittig.

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Windows Defender

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