Mittwoch , 18 Oktober 2017

Über eine Milliarde Autos bevölkern die Welt

Neue Technologien sind gefragt, wir haben bereits mehrmals über neue interessante Fortbewegungsmittel gesprochen, z.B. der Loremo, ein wahres Wunderwerk der Technik, nur 1,5 Liter Sprit auf 100km! Solche Fahrzeuge und andere neue Technologien, sind ja längst verfügbar – zeitgemäss, werden aber stillschweigend und mit viel Geld von den Ölscheichen aufgekauft, schliesslich soll das Monopol und der Überfluss fortwährend gesichert sein.

Das die Preise stetig steigen im Benzinmarkt haben wir ja sicher alle bemerkt, spätestens wenn eine Volltankung ansteht ;)… ja wie es der Titel sagt, über eine Milliarde Autos,  interessantes Thema, hier ein interessanter Auszug zum Thema von Pressetext:

Bis 2050 wird die derzeitige Zahl von rund 600 Mio. Autos auf 1,4 bis 2,7 Mrd. ansteigen. Das hat eine WIFO-Studie http://www.wifo.ac.at ergeben, die beim Earth System Science Partnership in Peking präsentiert wurde, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com. Das bedeutet auch, dass die CO2-Emissionen sich bis 2050 verdoppeln oder sogar vervierfachen werden.

"Die Zahl der Autos wird wirklich gigantisch sein, wenn man bedenkt, dass diese nur zum persönlichen Vergnügen der Menschen da sind", meint Studienautorin Ina Meyer. Transport ist der Primärnutzer von fossilen Brennstoffen – und wie es aussieht wird es auch in Zukunft weiterhin so bleiben, daran ändern auch noch so ehrgeizige Pläne der Einführung von Biotreibstoffen nichts. Nach einer Studie des Verkehrsclub Österreich VCÖ http://www.vcoe.at sind die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs in Österreich seit dem Jahr 1990 um 87 Prozent gestiegen. "Bei einer Fortsetzung der derzeitigen Verkehrspolitik wird der Verkehr im Jahr 2010 doppelt so viele Treibhausgas-Emissionen erzeugen wie im Jahr 1990", so VCÖ-Experte Martin Blum im pressetext-Gespräch. "Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs ohne Kurswechsel auf 25,8 Mio. Tonnen steigen werden. Das sind um 13 Mio. Tonnen mehr als im Jahr 1990", erklärt Blum.

Jüngste Studien machen deutlich, wie "Auto-verliebt" die Asiaten sind: Besonders gilt dies für in China. Dort steigt die Zahl der Kfz jährlich um 6,4 Prozent. Tatsächlich wird derzeit Öl in erster Linie als Treibstoff für Autos verbraucht. "Die Autohersteller sind mitverantwortlich für eine Senkung des CO2-Gehalts", so Meyer. In ihrer Studie hat die Wissenschaftlerin nämlich auch festgestellt, dass sich das Verhalten der Menschen kaum ändern werde. Überall werden die Menschen auch weiterhin den gleichen Prozentsatz ihres Einkommens für das Auto ausgeben. Nach vorsichtigen Hochrechnungen würde sich daraus eine weltweite Autoflotte von 1,4 Mrd. Fahrzeugen ergeben.

Bessere Motoren haben bisher dazu geführt, dass der Treibstoffverbrauch alle 20 Jahre um einen Liter pro 200 Kilometer gesenkt werden konnte. Das bedeute auch, dass die Emissionen von mehr als vier Gigatonnen CO2 betragen würden. Das wäre doppelt soviel als heute. "Aber", wendet Meyer ein, "eine der Regeln zeigt auch, dass mit höherem Einkommen die Größe des Autos bzw. die Zahl der Fahrzeuge pro Familie zunimmt." Daher werde die Zahl unterschätzt. "Wenn alle Erdenbürger so handeln, wie die durchschnittliche US-Familie gibt es eine Fahrzeugdichte von 0,6 Kfz pro Person. Das wären weltweit 2,7 Mrd. Autos und acht Gigatonnen CO2-Ausstoß 2050."

Das wiederum schätzt die Expertin als zu hoch gegriffen, da die meisten Länder nicht über die notwendige Verkehrsinfrastruktur verfügen. "Die Wahrheit liegt wahrscheinlich zwischen diesen beiden Zahlen", subsumiert Meyer. Derzeit lassen Diskussionen um die Einführung von Fahrzeugen auf Biodiesel- oder Wasserstoffbetrieb die Vorhersagen von Meyer als pessimistisch erscheinen. Die Verkehrsentwicklung in China sei jedenfalls erschreckend – und auch die Geschwindigkeit, mit der die Millionen von Fahrrädern plötzlich verschwunden sind. Experten wie Jürgen Kropp vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung http://www.pik-potsdam.de glaubt, dass wir in Zukunft ein ganzes Portfolio an Technologien brauchen. "Dazu kommt zudem ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz", meint Meyer. (pte)

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