Montag , 23 Oktober 2017

Fiat 500 der Retro-Star

fiat500.jpgDer Fiat 500 ist da. Und damit entsteht das Manifest des „neuen Fiat“, eines Modells, das durch und durch die Verwirklichung eines neuen Approaches, einer neuen Markenstrategie, einer neuen Automobilansicht verkörpert. Genau 50 Jahre nach der Einführung der ersten Ausgabe des Modells, das zu einem Kultobjekt der italienischen Massenmotorisierung und eines ganzen historischen Zeitabschnitts geworden ist, gibt Fiat Gas in Richtung Zukunft.

  

   
Ein jeder wäre in der Lage, den 500 neu aufzulegen, denn seine Form ist Teil unser aller Erinnerung geworden. Einige der Objekte, die die italienische Industrie der Nachkriegszeit hervorgebracht hat, wie den 500 oder die Vespa, kann man nicht einfach ihrem Aussehen nach beurteilen. Auch stellen sie keine bloße technische Übung dar, bei denen die Form der Funktion dient. Vielmehr sind sie mächtige Alchimien, revolutionär vom Design und vom Konzept her, die die gemeinsamen Anhalts- und Vergleichspunkte neu definieren. Wenn dies der Fall ist, kommt es zur Entstehung von Meisterwerken, die die Industriegeschichte nachhaltig beeinflussen werden. Ein solches Meisterwerk ist der Fiat 500.
Dies ist eine zweimal erlebte Geschichte. Die erste ist die Geschichte einer sehr großen Zahl von Besitzern, von Automobilliebhabern, von begeisterten Fans, die nicht nur das Image des 500 als gutes, zuverlässiges und wirtschaftliches Auto gefördert haben, sondern ihn zum festen, wenn nicht gar besten, Teil ihres Lebens erklärt haben, der einem Fröhlichkeit und Unbeschwertheit ins Gedächtnis ruft. Der 500 erinnert an große Freundschaften, an die erste Liebe, an eine schöne Zeit, die viele von uns wieder entdecken möchten.
Mit der Einführung des von Dante Giacosa entworfenen 500, am 4. Juli 1957, schloss sich der Kreis des Wiederaufbaus nach den Verwüstungen des Krieges und ging ein Zeitabschnitt der tief greifenden Erneuerung der Produktpalette des Herstellers zu Ende, um im darauffolgenden Jahrzehnt einer neuen Reihe von Erfolgen den Weg zu ebnen – eine Zeit, die man als eine der brillantesten in der einhundertjährigen Geschichte der italienischen Automobilmarke bezeichnen darf. Die Parallele zum neuen 500, der den außergewöhnlichen Zyklus der Wiederbelebung der letzten Jahre schließt, ist mehr als offensichtlich. Aufgrund seiner stilistischen und technologischen Wertigkeiten hat der neue 500 aber auch der Zündfunke für einen dauerhaften Expansionsprozess zu sein. Und hier beginnt die Historie von Neuem.
Es wäre abwertend, das Phänomen des neuen 500 in die Schranken einer simplen, nostalgischen Neuinterpretationsübung zu weisen. Die von Fiat bei der Entwicklung verfolgte Zielstellung lautete dabei nicht, ein Automobil zu entwerfen, das wie ein 500 „erscheinen“ sollte, sondern eines, das wieder der 500 zu „sein“ vermochte. Der neue 500 gibt das Startsignal zu einem Innovationsprozess in einigen Bereichen, die für die Kunden von heute sehr wichtig sind. Auch gibt das neue Fahrzeug die Ambitionen der Marke Fiat mit Blick auf die künftige Positionierung am Markt unzweideutig zu erkennen. Der Fiat 500 wahrt das ursprüngliche Konzept in Bezug auf die Form und die Funktion, um, wie es sich in solchen Fällen geziemt, all die Emotionen, Erinnerungen und Werte wachzurufen, die alle „Kultobjekte“ unsterblich machen und sie weit über die begrenzenden Dimensionen der Kategorie hinweg erheben.
Die Betonung muss dabei aber vor allem auf den Innovationen liegen, die das neue Modell erstmalig auf dieses Produktniveau einzuführen vermag.

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Insbesondere der gemeinschaftliche Approach an die Entwicklung des Modells und das Marketing unter Einbeziehung von mehr als 3.000.000 Fans, die im Rahmen der Internet-Plattform www.500wantsyou.com mit ihren Ideen zur Entstehung des neuen 500 beigetragen haben, ist dabei zu betonen. Diese Initiative stellt eine starke kulturelle Diskontinuität in der Beziehung zwischen Automobilbauer und Kunden dar, und macht Fiat zu einer der aufgeschlossensten und den gesellschaftlichen Erwartungen gegenüber empfänglichsten Organisationen. „500 – das Automobil für die Menschen von den Menschen“, mit diesem Slogan könnte man die Entwicklungsphilosophie dieses Projektes zusammenfassen, das es in bester Fiat Tradition ermöglicht, den Zugang zu Inhalten und Technologien zu „demokratisieren“, die in diesem Segment nie zuvor offeriert worden sind.
Es ist das erste Mal, dass ein Automobil mit einem Motorenangebot (1.2 69 PS, 1.3 Multijet 75 PS mit DPF und 1.4 16v 100 PS) aufwartet, das sich anschickt, die durch die künftige Abgasnorm Euro 5 festgelegten Grenzwerte einzuhalten, lange bevor diese tatsächlich in Kraft tritt (voraussichtlich im Jahr 2009). Damit gibt Fiat unmissverständlich zu verstehen, dass es seine führende Position im Bereich des Umweltschutzes weiter auszubauen gedenkt.
Es ist das erste Mal, dass die Konstruktion eines Kompaktwagens (3,55 m) zum Ziel hatte, fünf Sterne in den EuroNCAP-Crashtests zu erringen. Und nicht nur das. Das neue Fahrzeug ist sogar für die Herausforderung der sechs Sterne gerüstet, sollte dieses neue Rating Gültigkeit erlangen.
Sicherheit um jeden Preis, ohne dass diese sich auf den Preis niederschlägt, zeugt von dem Willen des italienischen Automobilherstellers, auch in diesem fundamentalen Bereich eine führende Rolle zu übernehmen. Diese Strategie deckt sich übrigens hundertprozentig mit den Entscheidungen, die in den letzten Jahren bereits für den Panda und den Croma über den Grande Punto bis hin zum Bravo getroffen wurden.
Ein sicheres Produkt, nicht nur im Hinblick auf seine strukturelle Robustheit, sondern auch bezogen auf die Beschaffenheit der Ausstattungs- und Serviceinhalte: sieben serienmäßige Airbags (einschließlich Knieairbag, die der Fiat 500 als einziger unter den Kompaktwagen bereithält) sowie die Verfügbarkeit des hochmodernen ESP-Systems für alle Motorversionen (in Verbindung mit dem 100 PS starken 1.4 16v 100 PS im serienmäßigen Lieferumfang enthalten) sind eine absolute Novität in diesem Segment.
Es ist das erste Mal, dass ein „Kleinwagen“ so umfangreich dotiert ist: vier Ausstattungsvarianten, drei verfügbare Motorausstattungen bei der Markteinführung, zwölf Farben, davon sechs Vintage-Töne, die die fünfziger und sechziger Jahre wieder aufleben lassen, und das dreilagige Weiß als Ergebnis eines Lackierprozesses, der für gewöhnlich nur für die Supercars aufgewendet wird, 15 Innenausstattungen einschließlich der edlen Polsterbezüge aus Cordura (einer DuPont-Faser) und Leder der Marke Frau, neun Felgenausführungen, sowie 19 verschiedene Sticker, woraus sich mehr als 500.000 Varianten ergeben – 549.936 um genau zu sein. Nicht zu reden von den 100 Original-Zubehörteilen, die eigens für den Fiat 500 entworfen wurden: zu den kuriosesten zählt dabei sicherlich der elektrische „Duftverteiler“, für den drei verschiedene Duftstoffe bereitgehalten werden; aber auch die farbigen Cover für die Schlüssel, die, wie es bei den Mobiltelefonen bereits der Fall ist, es gestatten, die Farbe des Schlüssels der Außenfarbe des Autos anzupassen oder aber einfach die eigene Lieblingsfarbe auszuwählen. Eine Angebotsvielfalt, wie sie für ein derart erschwingliches Fahrzeug noch nie da gewesen ist.
500 ist ein inklusives Konzept, kein exklusives. Fiat hat auf diese Weise den Präferenzen aller potenziellen Käufer entgegenkommen wollen, und zwar unterschiedslos, vom minimalistischsten bis zum exzentrischsten Kunden. Die Idee, ein Produkt zu schaffen, das sich den Anforderungen des Einzelnen anzupassen vermag, zeigt sich auch in der Entscheidung, beim Integrationsprozess der elektronischen Technologien in den Innenraum eines Autos (Plug-In) alle Konkurrenten abzuschütteln. So ist beispielsweise das Blue&Me-System der zweiten Generation verfügbar, oder aber ist es möglich, den iPod dank Steckerstift und Halterung für das Batterieladegerät mühelos und bequem zu integrieren. Für den Fiat 500 ist in Zusammenarbeit mit Magneti Marelli ein neues portables Navigationsgerät entwickelt worden, das sich direkt mit dem Instrumententräger und den anderen Fahrzeugfunktionen verbinden lässt.
Das Konzept der Personalisierung bleibt allerdings nicht auf das Produkt an sich beschränkt, sondern greift auch auf die Serviceleistungen und die Zahlungsformen über. Mit den Angeboten „500 Cents“ und „50to500“ der Fiat Group Automobiles Financial Services zum Beispiel kann der Kunde eine beliebige Version des Fiat 500 einschließlich Personalisierungen entweder zu einem Preis von 5 ¤ am Tag ohne Anzahlung erwerben, oder durch Zahlung von 50 Prozent des Kaufpreises bei der Übernahme des Autos und Begleichung der restlichen 50 Prozent nach zwei Jahren.
Jedes Mal, wenn ein Kunde eines der vorgenannten Finanzierungsangebote in Anspruch nimmt, kann er von einer Herstellergarantie mit einer Laufzeit von 5 Jahren/500.000 km Gebrauch machen, wie auch von einigen Serviceleistungen, die, und das ist ebenfalls das erste Mal bei Fiat der Fall, unter anderem einen rund um die Uhr im Einsatz befindlichen kompletten Pannenhilfsdienst umfassen. Steht dagegen ein Wartungstermin an, wird das Auto zu Hause beim Kunden abgeholt. Dem Kunden selbst wird die Mobilität garantiert, indem ihm die Auslagen fürs Taxi zurückerstattet werden.
Viele Vergünstigungen und Möglichkeiten also, denn der Fiat 500 ist für alle da. Der 500 steht für „nuova Fiat“ und „nuova Fiat“ gehört allen.
Für das Unternehmen verkörpert die Entstehung des Fiat 500 einen Neuaufbruch, die Erklärung einer neuen Vision von der Rolle, die Fiat in Zukunft auf dem Markt und in der Gesellschaft zu übernehmen gedenkt. Der Anreiz zu einem neuen bewussten Verbrauchsmodell. Ein Modell, das sich die Erfahrungen im Automobilbereich zunutze macht, das auf Qualität und Gefühl zugleich setzt, das der Einzigartigkeit den Vorzug gibt vor der Vermassung. Ein Modell, bei dem das Konzept der Vereinfachung nicht gleichbedeutend ist mit Verzicht. Der Fiat 500 ist die Materialisation dieses Bestrebens.
Mit dem 500 blickt Fiat gelassen und voller Zuversicht in die Zukunft.

Das Modell im Überblick

Der Fiat 500 entsteht auf der Basis des Konzeptautos „3+1“, das auf der Automobilausstellung von Genf 2004 große Begeisterung ausgelöst hat, und ist die denkbar modernste Antwort auf die Bedürfnisse derjenigen, die das Automobil ungezwungen und in völliger Freiheit „erleben“ möchten, die an einem Fahrzeug seine Alltagstauglichkeit schätzen und zugleich ein Auto möchten, das Spaß am Fahren verheißt, das praktisch ist, schonend mit Natur und Umwelt umgeht, das erschwinglich ist, aber auch sympathisch und reizvoll. Ein Auto von großer Ausdruckskraft, das sich zum einen an den Tendenzen und Strömungen des Marktes orientiert, zum anderen aber auch der Geschichte und der Unternehmensmission von Fiat treu bleibt, die da lautet, Autos zu bauen, die durch ein originelles Design, hochmoderne und allen verfügbar gemachte Technologien wie auch durch intelligente Lösungen auffallen, die das Leben vereinfachen und die Lebensqualität an Bord verbessern. Der Fiat 500 macht da ganz sicher keine Ausnahme, sondern setzt im Gegenteil sogar darauf, dem Segment in den Bereichen Komfort und Sicherheit, Technik und Ausstattung zu einem wahren Qualitätssprung zu verhelfen, wie die vielen Neuheiten beweisen, die er als Erster in diese Fahrzeugkategorie einführt.
Ein hochgestecktes Ziel, für das Fiat Automobiles seine besten Ressourcen und die modernsten Methoden aufgewendet hat, um ein „robustes“ Projekt zum Leben zu erwecken. Darüber hinaus hat Fiat für das „Projekt 500“ beschlossen, einen ganz neuen Weg zu gehen, indem es das Konzept der „Partizipation“ in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt hat. Es ist das erste Mal in der internationalen Automobilgeschichte, dass ein Hersteller die Automobilfans in aller Welt involviert hat, die über die Internet-Plattform „500 wants you“ ihre Wünsche für das künftige Fahrzeug äußern konnten. Anschließend sind diese Anregungen und Wünsche von den Stylisten und den Ingenieuren von Fiat Automobiles aufgegriffen und in konkrete Zielstellungen umgewandelt worden, die es durch Aufbietung von stilistischen Lösungen und Ausstattungen zu erreichen galt, um den tatsächlichen Erwartungen der potenziellen Käufer so nahe wie möglich zu kommen.
Der Fiat 500 ist wirklich „ein für den Menschen von den Menschen geschaffenes Auto“.
Damit unterstreicht Fiat Automobiles einmal mehr seine führende Rolle in dieser Fahrzeugkategorie. Dafür bedient es sich eines großen „Savoir faire“, das weit in die Geschichte zurückreicht und den Wandlungen Rechnung trägt, die der Kundenkreis dieses Marksegmentes im Laufe der Zeit erfahren hat. Die Entwicklung des Fiat 500 basiert auf eben diesem großen technischen und planerischen Know-how und Fachwissen, die nur derjenige besitzen kann, der seit jeher kontinentaler Marktführer in diesem Segment ist. Ein dauerhafter Erfolg, der beweist, dass es Fiat im Laufe der Jahre gelungen ist, das Segment der Kompaktfahrzeuge nicht nur zahlenmäßig zu erobern, sondern auch und vor allem, das Vertrauen seiner Kunden zu gewinnen: Vertrauen in die Automobilmarke und Vertrauen in die Erfahrung seiner Entwicklungsingenieure.

Verführerisch schöne Linie und avantgardistisches Design
Der vom Centro Stile Fiat entworfene und im polnischen Werk Tichy produzierte neue 500 ist ein Dreitürer mit Sinn fürs Maß: er ist 3,55 m lang, 1,63 m breit, 1,49 m hoch und hat einen Radstand von 2,30 m. Ein kompaktes Auto also, dessen weiche, runde Linie auf Anhieb Sympathie erweckt. Und gerade dieses spitzbübische, kecke Aussehen ist es, das ein Lächeln auf die Lippen derjenigen zaubern wird, die Tag für Tag mit dichtem Stadtverkehr, wenig Parkraum und frenetischen Lebensrhythmen zu kämpfen haben.
Das Fahrzeug, das durch seine gefällige Formgebung besticht, beweist in der Seitenansicht ausgeprägte Helligkeit, auf ein Minimum beschränkte Radüberhänge und eine sehr kurze Motorhaube. Bei der Frontpartie verbindet sich das aktuelle Family Feeling der jüngsten Fiat Modelle mit den charakteristischen Elementen des ersten Fiat 500. Den offensichtlichsten Hinweis auf das historische Fahrzeug liefert die Verbindung der oberen Rundscheinwerfer mit den unteren Fernlichtscheinwerfern sowie der Komplex „Zierleisten an den Lufteinlässen und Logo“.
Während die leicht nach vorn geneigte Gürtellinie das robuste Aussehen unterstreicht, ist der Heckbereich durch einen großen fassonierten Chromgriff geprägt, der das Thema der „sattelförmigen“ Halterung für die Nummernschildbeleuchtung des ersten Fiat 500 aufgreift. Abgerundet wird das Außendesign des neuen Fahrzeugs durch die zwölf Karosseriefarben (Pastell, Metallic und ein Pearl-Farbton), die durchweg passend auf die große Auswahl an Textil- und Lederbezügen für die Polsterstoffe abgestimmt sind.
Der Fiat 500 ist übrigens das erste Fahrzeug der Marke, dessen Name als Logo auf den Radkappen bzw. Radfelgen erscheint.
Die faszinierende und originelle Außenlinie verbindet sich beim neuen Fahrzeug mit einer Innenausstattung, die dem auf Anhieb erweckten Eindruck von großer Qualität auch auf dem zweiten Blick standhält. Dank des großen Ringes, der den gesamten Innenraum abgrenzt, ist der Fahrgastraum als behagliche, schützende Hülle geformt. Er ist bis ins Detail mit großer Sorgfalt verarbeitet und eingerichtet und liefert eine Vielzahl von Hinweisen auf Ausstattungsdetails aus vergangenen Zeiten, die allerdings auf moderne Weise interpretiert und mit exklusiven Materialien veredelt worden sind. Beweis dafür ist zum Beispiel die raffinierte Lederpolsterung der Marke Frau, die zum ersten Mal in diesem Marktsegment angeboten wird. Verchromte Elemente, zweifarbige Sitze, stets auf die Karosseriefarbe abgestimmter Instrumententräger und zahlreiche Ablagefächer runden den eleganten und funktionellen Innenraum ab, in dem vier Personen bequem Platz finden.

Umweltschonende Motoren
Für die Baureihe des Fiat 500 werden drei Motorausstattungen bereitgehalten, die durch Leistungsfähigkeit, Sparsamkeit im Verbrauch und Umweltverträglichkeit überzeugen. Sie werden in Verbindung mit mechanischen Schaltgetrieben mit fünf bzw. sechs Gängen offeriert (im Anschluss wird für die Benzinmotoren ein sequenzielles Fünfgang-Halbautomatikgetriebe namens Dualogic erhältlich sein).
Zwei dieser Triebwerke sind Benziner, der 1.2 mit 69 PS und der 1.4 mit 100 PS Leistung, die der Baureihe der Fire-Motoren angehören, von denen bis heute über zehn Millionen Exemplare gefertigt worden sind. Der Dritte im Bunde ist der 1.3 16v Multijet mit 75 PS und DPF, ein Meisterwerk des Motorenbaus im Bereich der kleinen Turbodiesel-Aggregate, von dem bereits mehr als zwei Millionen Einheiten produziert worden sind.
Ein umfassendes Angebot also, das den unterschiedlichen Verbrauchererwartungen im Hinblick auf den Gebrauchszweck und die Kilometerleistung gerecht zu werden vermag. Darüber hinaus werden die Erwartungen auch derjenigen nicht enttäuscht, die dem Schutz von Natur und Umwelt großen Wert beimessen. Alle Antriebsaggregate des Fiat 500 erfüllen die Abgasnorm Euro 4 und sind bereits auf den (vermutlich 2009 in Kraft tretenden) künftigen europäischen Standard Euro 5 vorbereitet, dessen Grenzwerte sie schon jetzt einhalten. Der 1.3 Multijet ist serienmäßig mit DPF-Partikelfilter ausgestattet.

Sicherheit auf höchster Ebene
Der Fiat 500, dessen Entwicklung auf die Erfüllung der strengsten Sicherheitsvorschriften ausgerichtet war, ist eines der sichersten Fahrzeuge des gesamten Segments. Das ermüdungsfreie und effiziente Bremsverhalten, das gute Beschleunigungsvermögen der Antriebsaggregate und ein vorhersehbares Straßenverhalten (Handling) ermöglichen es dem neuen Fahrzeug, kritische Situationen mühelos zu meistern.
Darüber hinaus ist der Fiat 500 serienmäßig mit bis zu sieben Airbags ausgestattet (zwei Frontairbags, zwei Windowbags, zwei Seitenairbags und ein Knieairbag): eine Rekordleistung in dieser Fahrzeugkategorie. Das neue Modell ist außerdem mit einer fortschrittlichen technischen Ausrüstung dotiert, die dem Fahrer die perfekte Kontrolle über das Fahrzeug garantiert (aktive Sicherheit): vom ABS komplett mit EBD-System (Electronic Brake Distribution) bis zum hochmodernen ESP (Electronic Stability Program), vom ASR (Anti Slip Regulation) bis zu Vorrichtungen wie dem Hill Holder, der dem Fahrer das Anfahren an Steigungen erleichtert, und dem Bremsassistenten HBA (Hydraulic Brake Assistance), der bei Notbremsungen eingreift.
Außerdem verfügt der Fiat 500 über all jene Fahr- und Komforteigenschaften, die es seinen Insassen erlauben, jede Art von Fahrstrecke bequem und sicher zu bewältigen. Zu diesem Resultat trägt nicht zuletzt das Aufhängungsschema bei: an der Vorderachse arbeitet eine Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip, an der Hinterachse eine Verbundfederung mit Drehachse. Die nach einem Projekt von Magneti Marelli entstandenen beiden Vorlagen haben sich bereits an anderen Fiat Modellen bewährt und sind passend auf das neue Fahrzeug abgestimmt überarbeitet und weiterentwickelt worden, woraus das hervorragende Handling und der exzellente Fahrkomfort hervorgehen.

500.000 Arten, „Fiat 500 zu sein“
Auf dem Großteil der europäischen Absatzmärkte setzt sich die Angebotsreihe aus vier Ausstattungslinien (Naked, Pop, Sport und Lounge), drei Motorvarianten (1.2 mit 69 PS, 1.4 mit 100 PS und 1.3 Multijet mit 75 PS und DPF), zwölf Karosseriefarben sowie neun Felgentypen, sieben davon aus Leichtmetall in den Größen 15 und 16 Zoll, zusammen. Fügt man dieser Auswahl noch die vielen anderen lieferbaren Zubehörteile hinzu, erreicht der Fiat 500 ein Personalisierungsniveau, das im gesamten Automobilpanorama einzigartig ist: 500.000 Kombinationsmöglichkeiten stehen zur Wahl. So hat der Kunde zum Beispiel die Möglichkeit, das Dach, die Seiten und die Motorhaube des Fahrzeugs mit einigen originellen Stickern mit verschiedenen Grafiken zu versehen: von der Fahne mit dem Schachbrettmuster bis hin zur Italien-Flagge, vom „Barcode“ bis hin zum Sportstreifen. Außerdem sind einige Chromzierteile lieferbar, wie die Kappen der Außenspiegel, die Zierleisten auf der Motorhaube oder der A-bar am Frontstoßfänger.
Eleganz, Innovation und Funktionalität finden im Innenraum die idealen Bedingungen, um miteinander zu verschmelzen. Beweis dafür ist zum Beispiel der originelle „Duftverteiler“, für den drei verschiedene Duftstoffe bereitgehalten werden, aber auch der spezielle Kleiderhaken an der Kopfstütze, die Halterung fürs Mobiltelefon oder den iPod, die USB- und 12-Volt-Steckerbuchsen, die Alupedale, das Schild mit dem Logo 500 auf der Türeinstiegsleiste, sowie die drei verschiedenen Lederbezüge für die Knäufe des Schalthebels, passend abgestimmt auf das Lenkrad. Fehlen durften dabei nicht das Freizeitzubehör, wie der originelle Gepäckträger zur Befestigung über der Heckscheibe oder aber der „Organizer“, mit dessen Hilfe Gegenstände verschiedener Größe auf der Ladefläche untergebracht werden können.
Vervollständigt wird die lange Zubehörliste durch die Faltgaragen mit der Abbildung des Fiat 500 aus den sechziger Jahren: eine originelle und sympathische Art, um an den Vorläufer des neuen Fahrzeugs zu erinnern. Mit dem ihm eigenen Personalisierungsprogramm bestätigt das umfassend ausgestattete und durch einen hohen Gegenwert überzeugende neue Modell, dass es zum italienischen Rasseauto berufen ist. Zusammen mit dem neuen Fahrzeug debütiert übrigens ein ganz neuer Zündschlüssel, dessen Cover beliebig ausgetauscht werden kann: es stehen insgesamt neun verschiedene Schutzhüllen zur Auswahl, die jeweils passend auf die Karosseriefarben oder die Sticker abgestimmt sind.
Im Einklang mit den vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten des neuen Modells hat die Finanztochtergesellschaft Fiat Group Automobiles Financial Services zwei innovative Zahlungsformeln ausgearbeitet: „500 Cents“, die ideale Lösung für Käufer, die von einem Finanzierungsangebot Gebrauch machen wollen, mit der das gewünschte Fahrzeug, ganz gleich in welcher Variante oder mit welcher Motorausstattung, für fünf Euro am Tag zu haben ist. Für diejenigen, die für gewöhnlich in bar zahlen, könnte dagegen die neue Finanzierungsformel „50to500“ interessant sein, bei der die Zahlung auf zwei Raten verteilt ist: 50 Prozent sofort und 50 Prozent nach zwei Jahren.
Beide Finanzprodukte beinhalten eine Garantie mit einer Laufzeit von 5 Jahren/500.000 km und das Paket „500 Free“ zum herabgesetzten Preis. So braucht sich der Kunde um nichts mehr zu sorgen: ihm steht rund um die Uhr ein Pannenhilfsdienst zur Verfügung, der auch bei leerem Kraftstofftank oder falscher Befüllung, bei einer Reifenpanne oder entladener Batterie eingreift. Steht ein Wartungstermin auf dem Programm, wird das Fahrzeug durch den Car-Collection-Service zu Haus beim Kunden abgeholt und wird dessen Mobilität durch einen Taxi-Service (Bonus bis zu 50 ¤) garantiert. Die beiden Angebote werden für alle europäischen Absatzmärkte bereitgehalten, wobei Italien mit Sava und Frankreich mit Fiat Crédit den Anfang machen, d.h. die ersten beiden Märkte, auf denen der Verkauf des Fiat 500 gestartet wird.

Exklusive Ausstattungen für einen hohen Komfort
Der Fiat 500 führt eine Vielzahl von Neuheiten in das Segment ein, mit dem präzisen Zweck, all jene exklusiven Ausstattungsdetails, die bisher den Käufern von Fahrzeugen der höheren Klasse vorbehalten waren, jedermann zugänglich zu machen. Zunächst einmal hat der Kunde die Wahl zwischen der ersten Ausstattungsstufe von Blue&MeTM (dieses System umfasst eine Freisprecheinrichtung mit Bluetooth®-Interface und Spracherkennung, USB-Port, MP3-Leser und SMS-Interpreter) als auch der jüngsten Weiterentwicklung Blue&MeTM Nav (im Anschluss an die Fahrzeugeinführung lieferbar), die den vorgenannten Funktionen die Navigationseinrichtung zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis hinzufügt. Darüber hinaus ist Blue&MeTM Nav bereits für die Befähigung einer Reihe von telematischen Serviceleistungen wie SOS Emergency, Info Service und Versicherungsdienste vorbereitet.
Stets im Zeichen der denkbar modernsten Technologie, die für jedermann erschwinglich sein soll, debütiert an Bord des jüngsten Modells aus dem Hause Fiat das Blue&MeTM MAP 500, ein von Magneti Marelli entwickelter tragbarer multifunktioneller Navigator, der dem Markt der portablen Navigationssysteme ganz neue Möglichkeiten erschließen wird (die Einführung dieses Systems folgt der Fahrzeugeinführung nach).
Weiterhin lanciert der Fiat 500 zum ersten Mal in diesem Segment ein fortschrittliches HiFi-System namens „Interscope Sound System“. Das auf Anfrage lieferbare System ist eigens für und auf den Fiat 500 abgestimmt entwickelt worden und ist mit einem Radio mit CD- und MP3-Lesegerät gekoppelt. Die Besonderheit des Interscope Sound Systems besteht in der gleichzeitigen Verwendung von drei verschiedenen Methoden zur Signalverarbeitung, die einzigartige Klangverhältnisse an Bord des Fahrzeugs zu garantieren vermögen.
Schließlich ist für den Fiat 500 neben der herkömmlichen Heizungs-/Belüftungsanlage und der manuell betätigten Klimaanlage zudem eine moderne Vorrichtung gewählt worden, die automatisch über ein elektronisches Steuergerät die Temperatur, die Luftleistung, die Luftverteilung, die Zuschaltung des Kompressors und die Umluft regelt. Komplettiert wird die umfangreiche Ausstattung des neuen Fahrzeugs durch die Frontscheinwerfer mit DRL-Funktion (Day Running Light/TagFahrLicht); das großflächige Glasdach (sowohl in fest eingebauter Ausführung verfügbar als auch als elektrisch betätigtes Schiebedach), das die Helligkeit des Innenraums steigert und eine Hommage an das berühmte Verdeck des 500 aus den sechziger Jahren ist; sowie den automatisch abblendenden elektrochromen Rückspiegel, der dafür sorgt, dass der Autofahrer durch die Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge nicht geblendet wird.

Das Ergebnis eines „gemeinschaftlichen Approaches“

Seit der Präsentation auf der Automobilausstellung von Genf 2004 des Concept Cars „3+1“, auf dessen Basis der neue Fiat 500 entstanden ist, haben die Gunst und das Interesse von Seiten der Öffentlichkeit gezeigt, dass die Mitte der fünfziger Jahre von Konstruktionsingenieur Dante Giacosa geschaffenen Formen im Laufe der Zeit nichts an ihrer außerordentlichen Attraktivität eingebüßt haben. Und auch heute noch ist der sympathische, vertrauliche Eindruck, den der alte 500 erweckt, unverändert erhalten geblieben. Ebenso ungewöhnlich war die Fähigkeit des Centro Stile Fiat, die gleichen Formen zu „liften“ und zu modernisieren, ohne den originellen Gehalt in irgendeiner Weise zu berühren.
Um ein derart besonderes Fahrzeug zu realisieren, hat Fiat beschlossen, von einem zukunftsweisenden Verfahren Gebrauch zu machen, bei dem das Konzept der „Partizipation“ im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt wurde. Es ist das erste Mal in der internationalen Automobilgeschichte, dass ein Hersteller die in aller Welt verteilten vielen Autofans in direkter Weise involviert hat, indem er ihnen über eine Internet-Plattform („500 wants you“) Gelegenheit gab, ihre Wünsche für das künftige Fahrzeug zu äußern. Anschließend sind diese Anregungen und Wünsche von den Stylisten und den Ingenieuren von Fiat Automobiles aufgegriffen und in konkrete Zielstellungen umgewandelt worden, die es durch Aufbietung von stilistischen Lösungen und Ausstattungen zu erreichen galt, um den tatsächlichen Erwartungen der potenziellen Käufer so nahe wie möglich kommen. Damit ist der Fiat 500 wirklich „ein für die Menschen geschaffenes Auto, das aus den Ideen der Menschen hervorgegangen ist“.

Ein Auto für die Menschen, das aus den Ideen der Menschen hervorgegangen ist
Mit dem Ziel vor Augen, die Öffentlichkeit an der Planung des neuen 500 mitwirken zu lassen, hat Fiat Automobiles ein Kommunikationsprojekt namens „500 wants you“ ausgearbeitet, eine interaktive multimediale Plattform, die lange vor der eigentlichen offiziellen Einführung sämtliche Kommunikationssektoren berührt hat: vom Advertising bis zum Viral Marketing, von der Mode bis zur Fotografie. Wo das Projekt „500 wants you“ allerdings wirklich Früchte getragen hat, war auf der Website www.fiat500.com. Die Daten bestätigen diesen rundum verblüffenden Erfolg: online, seit dem 3. Mai 2006 bis heute, ist die Website von über 3.700.000 Benutzern besucht worden, sind mehr als 51.700.000 Seiten angesehen worden und zählt die Community 76.000 begeisterte Fans.
„500 wants you“ war damit ein großes Online-Labor, wo die Benutzer das Designkonzept des neuen Fahrzeugs kennenlernen, ihre eigenen Wünsche äußern und ihre Ideen vorbringen konnten, um, und das ist das erste Mal in der Geschichte eines Automobils, einstimmig und aktiv zu seiner Entstehung beizutragen. Auf der Website www.fiat500.com wurden die Anregungen und Erwartungen der Personen zusammengetragen, die unmittelbar in die Entwicklung des Produktes eingeflossen sind. Insbesondere durch das Concept Lab, einen virtuellen Ort, wo man das Fiat Concept Car modellieren konnte, sind über 275.000 Konfigurationen, Anregungen für Zubehörteile sowie Personalisierungen des neuen Modells angesammelt worden.
Wie es so oft im Internet der Fall ist, hat sich die Website „www.fiat500.com“ als ein in kontinuierlicher Entwicklung befindliches Projekt erwiesen, das sich nach und nach durch neue Inhalte, Aktivitäten und Initiativen bereichert hat. In diesem Zusammenhang sei an den in die Kategorien „accessories“, „everywhere“ und „lifestyle“ gegliederten internationalen Wettbewerb DesignBoom erinnert, an dem über 5.400 Personen teilgenommen haben und in dessen Rahmen 1.060 Projekte eingegangen sind. Darüber hinaus sind 38 Videoclips im Rahmen des „500 ciak you“ eingegangen, 1.263 Vorschläge für den Wettbewerb „500 wants a mascotte“ und rund 600 “500 Gesichter

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