« Second Life das virtuelle Paralleluniversum
Das Paralleluniversum Second Life http://www.secondlife.com  fungiert zum großen Teil als internationale Kontaktbörse. Menschen auf der ganzen Welt kennenzulernen, ist offenbar die Hauptmotivation der Nutzer, sich in die virtuelle Welt einzuloggen. Kaum jemand betrachtet die virtuelle Welt jedoch als Realitäts-Ersatz. Wie eine internationale Umfrage der Handelshochschule Leipzig unter der Leitung von Manfred Kirchgeorg zeigt, verbringen 30 Prozent der User über 20 Stunden pro Woche in Second Life. Mich überrascht das nicht, ich frage mich nur warum diese Leute nicht am normalen Leben teil haben, ich bin seit Jahren ein Anhänger von Digital Lifestyle und virtuellen Welten;) - aber die schönsten Erfahrungen gibts im realen Leben. Falls jemand anderer Meinug oder auch gleicher Meinung ist, bitte den Artikel kommentieren.
Das durchschnittliche Alter der Nutzer liegt bei 29 Jahren und damit sehr nahe am kĂĽnstlichen Alter der Avatare, das im Schnitt bei 27,5 Jahren angesiedelt ist. Mehr als die Hälfte der Befragten kann einen Hochschulabschluss aufweisen. Neben dem Kontakte-KnĂĽpfen ist vielen auch das Ausleben von Kreativität in Second Life besonders wichtig. Eine kleine Gruppe versucht zudem in der Parallelwelt ganz gezielt Geld zu verdienen. BloĂźe Langeweile und das Vergessen der Realität ist laut Umfrage kein wirklicher Beweggrund zur Nutzung von Second Life. “Dennoch wird es spannend sein, genauer anzuschauen, was hinter jenen wenigen Personen steckt, die aus GrĂĽnden der Realitätsflucht in Second Life aktiv sind”, fĂĽgt Jung hinzu.
Etwa 19 Prozent der Befragten präsentieren sich in dem Paralleluniversum so, wie es ihren Träumen und WĂĽnschen entspricht. Ein noch größerer Teil zieht es vor, sich ĂĽberhaupt komplett anders darzustellen als sie in der Realität sind. “Im Unterschied zu anderen Social-Networking-Plattformen ist Second Life wohl auch spannender, weil es näher an die Realität heranragt”, meint Jung. Das GefĂĽhl von Echtheit und Nähe zum GegenĂĽber kommt nicht zuletzt durch die Dreidimensionalität der virtuellen Welt zustande.
Allerorten wird ein riesiger Hype um die virtuelle Welt veranstaltet und erst die Zukunft kann zeigen, ob tatsächlich Potenzial dahinter steckt . Noch sei die Nutzung auch von vielen technischen Problemen begleitet, so mancher Computer habe nicht die nötigen Voraussetzungen. In Zukunft werde Second Life mit der Weiterentwicklung der Technik aber sicherlich noch an Bedeutung zulegen. Immerhin investieren derzeit schon viele namhafte Unternehmen mehr als 100.000 Euro, um einen eigenen Second-Life-Auftritt zu kreieren.Â
Quelle: PressetextÂ
Am 10. Mai 2007 um 08:19 Uhr
Kann es sein dass im Second Life Kinderpronographie geschĂĽrt wird? ich finde das ganze abartig, was ich gestern im TV gesehen habe!
Genau so schlimm, wie in der “normalen” Welt.