Dienstag , 27 Juni 2017

Readybot Robot Challenge

readybot.gifHomebrew Computer Club der Robotor Bastler konstruieren Haushaltsroboter. Was noch aussieht wie eine mobile Waschmaschine, könnte in Zukunft die Küchenhilfe werden und Tasks wie Geschirrspüler einräumen, Tisch abräumen, Wohnzimmer aufräumen etc. übernehmen. Der Readybot Robot Challenge, ein gemeinnütziger, dem “Homebrew Computer Club” ähnelnder Verein, veröffentlichte letzten Monat Videos des Roboterprototypen. Dieses Mal räumt Readybot ein unordentliches Wohnzimmer mit Spielzeug und anderem Krimskrams zu Gameshow-Musik auf.      

  

 Der Readybot-Prototyp, von dem Designer sagen, dass er wie eine “Geschirrspülmaschine mit Armen“ aussieht, wird bei seiner Arbeit in der Küche und im Wohnzimmer gezeigt. Er hebt Spielzeug auf, indem er eine Art Teppichbodenharke benutzt, um damit kleine Gegenstände in einen Plastikbehälter zu schieben und bewegt sich dabei jeweils seitlich oder diagonal, um zur richtigen Stelle zu gelangen. Dann stellt er die Behälter in einen Schrank, schließt die Türen und leert den Müll aus. Zur großen Überraschung läßt Readybot dann einen kleinen runden Bodenstaubsaugerroboter aus seinem Inneren, um damit den Teppich zu saugen.

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Es stellt sich nur die Frage, warum das Readybot-Team nicht ihren eigenen Staubsauger konstruiert hat? “Die Robotersauger sind recht günstig und sehr gut konstruiert. Sie lassen sich dazu überall kaufen”, sagt Readybots Teamchef Tom Benson, “warum sollten wir also etwas neu erfinden, dass schon so super funtioniert?”

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Benson erklärt, wie das in die Anschauung seiner Gruppe zur Zukunft der Haushaltsroboter passt. “Wir glauben, dass die nächste und größte Woge der Roboterindustrie ähnlich sein wird, wie einst in der PC-Industrie. Mit PCs, Festplatten, Monitoren, Motherboards und anderen Komponenten, die von verschiedenen Herstellern angeboten und dann zu einem einfach zu unterhaltenden, leicht ausbaufähigem Endprodukt zusammengebaut werden. Dies hat zum Wachstum, zur Kostenreduzierung und der Innovation auf dem PC-Markt beigetragen. Wir glauben, dass das gleiche mit den Robotern geschehen wird, sodass Arme, Basis und Videosysteme oder andere Teile von verschiedenen Herstellern angeboten und dann zusammengesetzt werden können. So macht es z.B. Sinn, einen schon existierenden Robotersauger als Peripheriegerät zu benutzen.”

Ähnliche Meinungen wurden auch von anderen Branchenkennern geäußert, wie z.B. in einem von Microsoftgründer Bill Gates im Juni 2006 in Scientific American publizierten Artikel und auch in anderen Artikeln neueren Datums, die die Heimroboternutzung schon für die nahe Zukunft, in 3 bis 5 Jahren, ankündigen. “Es ist ein internationales Phänomen”, meint Benson “und die Technologie ist schon vorhanden. Es ist alles nur eine Frage, das Ganze marktgerecht zusammenzusetzen und einige Schlüsselsoftwarekomponenten hinzuzufügen.

www.readybot.com

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